Unseren Fokus legen wir im beruflichen Alltag auf die individuelle Lebenswelt der Betreuten. Der Erhalt und die Förderung eigener Ressourcen sind für uns ebenso wichtig, wie die Stabilisierung der Lebenssituation unter Einbezug des sozialen Umfeldes und notwendiger Helfersysteme.
Zur Optimierung der Hilfen und Durchsetzung der Interessen unserer Betreuten setzen wir auf unterstützte Entscheidungsfindung. Die persönlichen Interessen und Wünsche werden vorrangig behandelt. Bei der Umsetzung legen wir großen Wert auf Transparenz und Teilhabe.
Moderne Kommunikationswege spielen für uns sowohl in Hinblick auf Betreutenkontakte als auch zur Optimierung administrativer Vorgänge eine erhebliche Rolle. Jeder Betreuer verfügt über Smartphone und Laptop mit Internetverbindung zu Kommunikationszwecken, Führung von elektronischen Akten und Fax-, sowie E-Mailversand

Der Verein Pro-Assist 2017 e. V. ist ein gemeinnütziger Verein. Wir finanzieren uns aus eigenen Einnahmen ohne Profite zu generieren.
Betreuungen werden von einem Team an Akademikern geführt (Sozialarbeiter und Wirtschaftswissenschaftler). Jedoch bieten wir im Rahmen der Nachwuchsförderung die Möglichkeit für Quereinsteiger bereits im Rahmen des Erwerbs einer entsprechenden Qualifikation, Betreuungen supervidiert zu führen. Wichtige Eckpfeiler sind hierbei regelmäßige Teamsitzungen, Fallbesprechungen und eine systematische, fallorientierte Einarbeitung.
Um Nachwuchsbetreuer zu finden, neue Impulse zu erhalten und das Fachwissen regelmäßig zu aktualisieren, hält der Vorsitzende im Rahmen von Ausbildungsangeboten (Praxissemester und Ausbildung von Berufsakademiestudierenden) Kontakt zu Hochschulen (BAGSS und HTW).
Eine Fortbildung zum akademischen Praxisanleiter wurde von Seiten des Vorsitzenden hierfür absolviert.

Die Mitarbeiter nehmen an Fortbildungen teil und profitieren vom regelmäßigen Erfahrungsaustausch zwischen Neulingen und erfahrenen Betreuern. Weiterhin finden monatlich Teamsitzungen statt, bei denen interne Arbeitsabläufe, die Organisation des Vereins und des Sekretariats, sowie aktuelle, die gesetzliche Betreuung und Menschen mit Behinderung betreffende Themen bearbeitet werden. Somit sichern wir mit der der Struktur- und Prozessqualität zwei wichtige Aspekte des professionellen Qualitätsmanagements. Unser System wird unter Einbezug aller Mitarbeiter regelmäßig evaluiert.
Turnusmäßige Fallbesprechungen bieten außerdem eine Plattform, knifflige Angelegenheiten im Plenum zu diskutieren und sich fachliche Intervision einzuholen, was wiederum zur Sicherung der Ergebnisqualität beiträgt.
Hinzu verfügt der Verein über ein Organisationshandbuch, das – quasi als unser internes Nachschlagewerk – für die Mitarbeiter bindend ist und regelmäßig überarbeitet wird. Weiterhin ist der Verein technisch auf dem aktuellsten Stand, so dass die Arbeitsabläufe effektiv gestaltet werden können und die aktuellsten Regelungen bzgl. des Datenschutzes stets eingehalten werden. Unser Cloudbasiertes Konzept und die Vernetzung von Terminkalendern und Aufgabenlisten zwischen Mitarbeitern in und außerhalb des Sekretariats verschaffen uns einen erheblichen Informationsvorsprung gegenüber klassischer Büroarbeit.


Im Rahmen der Ausbildung von Personal sowie beim Aufbau des Vereins bemerkte der Vorsitzende, dass in einer Vielzahl von Betreuungsfällen innerhalb des ersten Jahres die besonders herausfordernden Aspekte so weit reguliert werden können, dass diese guten Gewissens an weniger Erfahrene Betreuer abgegeben werden können. Dies ermöglicht, nach Abwägung der individuellen Situation und unter Einbezug der zuständigen Betreuungsbehörde, die interne Fallweitergabe nach einjährigem „Clearing“. Dadurch bietet sich insbesondere der Vorteil des Fallbezugs der erfahrenen Mitarbeiter im Rahmen der Intervision und auch die Möglichkeit der Beratung und Unterstützung einzelner Mitarbeiter über den „kurzen Dienstweg“. Dem Nachwuchs bietet dies zusätzliche Sicherheit in der Einarbeitung, was unser Leitbild bzgl. der behutsamen, aber professionellen Ausbildung von Berufsbetreuern unterstreicht. Vereinsinterne Betreuerwechsel werden selbstverständlich nur mit der Zustimmung der zuständigen Betreuungsbehörde beantragt.
Ein weiterer erheblicher Vorteil bietet sich im Hinblick auf den Mangel an freien Kapazitäten erfahrener Betreuer: Durch unser Konzept können im Betreuungsverein verfügbare Ressourcen bezüglich Fallannahme effektiver ausgeschöpft werden. Gerade erfahrene oder eben auch männliche Betreuer, die in der Regel sehr gefragt sind, können so in den anspruchsvollen Phasen neuer Betreuungen oder gar Eilbetreuungen kurzfristiger zur Verfügung stehen.
Pro-Assist 2017 e. V.
Lorisstraße 103
66740 Saarlouis
Telefon: 06831 1669429
Telefax: 06831 1669428
E-Mail: info@pro-assist2017-ev.de
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